Dutch Design: Innovationstreiber für eine bessere Zukunft

Daan Roosegaarde, Marcel Wanders, Hella Jongerius oder Rem Koolhaas – sie alle stehen für die Einzigartigkeit und Originalität holländischer Gestaltgebung, die sich in der Architektur, der Mode, der Grafik und im Produktdesign zeigt. Design aus den Niederlanden ist heute mehr denn je bekannt für herausragende Kreativität und unbegrenzte Innovations- und Experimentierfreude. Eigenschaften, die bis auf das kulturelle Erbe der alten niederländischen Meister zurückgehen und eine starke Triebfeder für alle holländischen Designer darstellen: Immer wieder loten sie die Grenzen ihrer eigenen Fachgebiete aus und gehen interdisziplinäre Kooperationen ein.

Das niederländische Modell des sog. Crossover macht schon seit einigen Jahren Schule und trägt in den unterschiedlichsten Bereichen seine Früchte. Dabei ist durchweg eine Abkehr von einer bestehenden Ikonografie und von überkommen erscheinenden Werten wie Luxus und Lifestyle festzustellen. Dutch Design steht heute vor allem für eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, ökologischen, wirtschaftlichen, aber auch ethischen Herausforderungen unserer Zeit. Damit hat es schon längst die Rolle des zukunftsorientierten Innovationstreibers übernommen und erweitert die Möglichkeiten des Designs im engen Zusammenspiel mit Technik, Forschung, Wirtschaft und Politik.

Die Bandbreite der Themen, denen sich niederländische Designer heutzutage widmen, reicht von den Folgen der zunehmenden Urbanisierung über den Klimawandel durch die weltweite Umweltverschmutzung bis hin zu intelligenten Lösungen für den demografischen Wandel. Stellvertretend für viele smarte Lösungen sei an dieser Stelle der vom Studio Roosegaarde entwickelte "Smog Free Tower" erwähnt, der pro Stunde ca. 30.000 Kubikmeter Luft von gesundheitsschädlichem Feinstaub befreit.

Aber auch auf Herstellerseite macht sich ein Umdenken bemerkbar: Längst wurde erkannt, welchen wirtschaftlich relevanten Beitrag innovatives Design heutzutage zu leisten vermag. Beispielhaft dafür steht das holländische Technologieunternehmen Philips, das 2015 seine 90jährige Designgeschichte feierte und von Red Dot Design mit einer Studioausstellung geehrt wird.

Das Motto der Munich Creative Business Week 2016 “Design Connects Visions for Economy” könnte nicht passender sein. Den Beweis dafür treten die Niederlande als exklusiver Partner der MCBW im Rahmen von Ausstellungen, Konferenzen und Workshops an. Fachpublikum und Designinteressierte erwartet eine lebendige Auseinandersetzung mit den Trends, Themen und Thesen der holländischen Designszene.

Diese heißt Sie herzlich willkommen und wünscht Ihnen eine inspirierende Zeit auf der MCBW 2016!

 

Foto: Ossip van Duivenbode: Markthalle Rotterdam - Architekturbüro MVRDV, Niederlande

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